Wie viel müssen wir eigentlich noch lernen, um endlich ...?

Diese Frage stelle ich mir schon so lange. Das entscheidende Wort in dieser Frage sind nicht die Worte, die du noch einsetzen kannst. Das entscheidende Wort ist das Wort "müssen".

Wir suchen immer weiter nach noch mehr Methoden, mit denen wir Dinge erreichen können, besser werden, uns selbst mehr lieben und so weiter.

Für mich laufen wir hier gerade in die falsche Richtung. Es geht nicht darum, noch mehr hinzuzufügen, sondern endlich wieder Dinge wegzulassen.

Unser System ist perfekt darauf ausgelegt, sich in dieser Welt in diesem Leben zu entfalten.

Und nun hörst du am besten selbst rein!

Ich wünsche dir viel Freude beim Wahrnehmen und Entdecken!

Was hörst du für dich?

Herzliche Grüße und bis bald,
deine Carina

Shownotes:

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Herzliche willkommen in dieser neuen Folge von meinem Podcast die wunderbare Gedanken. Ich bin die Carina und heute mag ich dich mit diesem Gedanken inspirieren und zwar:

Sind wir für das Leben überqualifiziert?

Gar nicht so lange her, ich glaube letzte oder vorletzte Woche, bin ich abends ins Bett gegangen und hatte diesen Gedanken im Kopf eigentlich sind wir doch überqualifiziert für das Leben.

Was war passiert, damit dieser Gedanke überhaupt kommen konnte? Ich höre das Hörbuch von Jamie Smart und zwar sein zweites Buch "Results". Großartig, kann ich dir nur empfehlen, wird auch in den Shownotes verlinkt.

Und da habe ich was gehört, das ich dir werde gleich erzähle aber erst erzähle ich dir noch was anderes. Denn ich hatte ja schon in einer meiner letzten Folge darüber gesprochen, dass wir ein bisschen wie in einem Selbstoptimierungshype gefangen sind. Persönlichkeitsentwicklung noch und nöcher. Ich höre ganz oft Sätze wie: "Ja, da muss ich noch an mir arbeiten" oder "Da habe ich noch so viele Glaubenssätze, die muss ich erst noch lösen" oder oder oder oder.

Das kann ja sein und das kann auch nicht so sein. Ich plädiere für Variante 2, dass das nicht so ist. Ich glaube vielmehr, dass wir etwas ganz ganz wichtiges vergessen haben. Auch davon wird noch und nöcher in sämtlichen Kanälen gesprochen. Ich habe gerade erst wieder auf Instagram eine Quote gelesen: "Alles, was du brauchst, ist bereits in dir".

Ja das ist total schön und das lesen ganz ganz viele Menschen und da fliegen die Herzchen durch die Lüfte ohne Ende, denn jeder will das glauben, aber die meisten Leute glauben das für jemand anderen, aber nicht für sich selbst. Dazu habe ich in dieser Woche auch meinen Newsletter geschrieben, da ging es um das Thema Geld, ich habe aber auch auf LinkedIn ein Video dazu gepostet, da ging es um das Thema viel Wissen hilft viel.

Und dir möchte ich das jetzt auch noch mal mitgeben hier, über meine Tonspur in meinem Podcast. Und zwar macht es einen riesengroßen Unterschied, ob wir Dinge hören, ob wir Dinge, naja wie soll ich sagen, wissen oder ob inneres Wissen, wie auch immer du das nennen willst, vorhanden und abrufbar ist und das wir auch in diesem Gefühl leben, gehen, entscheiden und ja unser Leben gestalten.

Ich will dir ein Beispiel geben: ich hatte in dieser Woche eine Hundecoaching. Also ich wurde mal wieder gecoacht ne, mein Hund Willy Wonka durfte mal wieder als mein Lehrer, fungieren.

Das Hundetraining hatte ich bei einem ganz neuen Hundetrainer, den ich vorher noch nie hatte, bei Sascha Berrang, den verlinke ich dir auch in den Shownotes, ich kann ihn dir nur wärmstens empfehlen.

Der Mann hat so viele Dinge gesagt, die ich schon so oft gehört habe, aber er hat sie auf eine Art und Weise gesagt und manchmal noch nicht mal gesagt, sondern sie einfach gezeigt, dass es für mich einen echten Unterschied gemacht hat. Und da war plötzlich so viel Klarheit da und das hat richtig richtig gut getan. Ich merke, auch wenn ich noch gar nicht (es war ja auch erst vorgestern) so ganz in der Umsetzung, aber es hat schon was verändert. Das hat etwas in meiner Haltung verändert. Ich bin wesentlich entspannter und gelassener und drei Mal darfst du raten, wer dadurch auch wesentlich entspannter und gelassener ist nur weil ich es endlich gefressen habe.

Ok, aber zurück zum Thema und zu meinem wunderbaren Gedanken, den ich heute mit dir teilen will, der geht in diese Richtung.

Wir sind für das Leben überqualifiziert, weil wir immer denken, wir müssten noch etwas hinzu lernen, wir müssten noch etwas wissen, um endlich ...

Und dazu habe ich im Buch von Jamie Smart "Results", ich glaube zumindest, das war in seinem Buch, naja ich behaupte das jetzt einfach mal, wenn es nicht so ist und du hörst das da drin nicht, dann lass es mich wissen, dann muss ich noch mal suchen gehen.

Er spricht darüber, dass wir als Menschen quasi schon bevor wir geboren sind ja, noch im Mutterleib leben wir in einer Sphäre, der gefühlten Schwerelosigkeit, im Wasser ja. Ich meine, wie schön ist es, sich auf dem Wasser treiben zu lassen, total toll! Und so schwimmen wir ja so 9 Monate durch die Gegend.

Mit der Geburt kommen wir in eine neue Sphäre und zwar in eine Sphäre, in der die Schwerkraft herrscht. Und innerhalb kürzester Zeit, ohne dass wir das in irgendeiner Form lernen, ist unser System bereits darauf ausgelegt, dass wir lernen uns in dieser Sphäre zurechtzufinden. Wir lernen, uns zu bewegen, wir lernen, unsere Bewegungen zu koordinieren, wir lernen zu laufen.

Und zwar nicht, weil uns jemand sagt wie man das lernt, nein! Natürlich werden wir unterstützt, da gibt es mal eine Hand, da gibt's mal einen Stuhl, an dem wir uns hochziehen können, eine Tischkante, an der wir uns entlang hangeln können.

Im Prinzip lernen wir das alles nur mit Versuch und Irrtum und durch beobachten und weil unser ganzes System einfach danach strebt, diese Entwicklung zu tun zu machen, uns in diese Richtung ganz natürlich zu entfalten. Weiter geht es mit der Sprache. Ohne, dass wir in irgendeiner Form Unterricht bekommen, hören wir Dinge, wir verstehen aus Interaktionen der anderen Menschen um uns herum immer mehr einzelne Worte und lernen, über das Beobachten, diese Worte in einen Kontext zu setzen.

Also ich finde ja Kinder, ich habe zwar keine eigenen, aber ich finde ja Kinder sind sowieso das faszinierendste Wunder auf dieser ganzen weiten Welt. Mit unserer Natur zusammen, die das ganze alles hervorbringt.

Und dann wachsen wir heran. Wir kommen in die Schule, wir denken müssen Dinge lernen, da ist auch nichts dagegen zu sagen, ja, wir dürfen lernen, wir dürfen etwas wissen, aber was wir lernen bzw. was wir verlernen, ist viel entscheidender.

Wir verlernen, uns diese innere Kapazität, die wir haben, zu nutzen, einzusetzen für unsere Entfaltung für unsere Entwicklung, stattdessen holen wir uns vielmehr Störungen in unser System.

Viel mehr konzeptioneller Punkte, Prozesse, und wir entfernen uns immer ein Stück weiter von diesem inneren Kern des Wissens, des bereits perfekten Systems, über dass wir verfügen, über das perfekte Wissen, das innere Wissen, diese Weisheit. Und damit verlieren wir auch so ein Stück weit die Verbundenheit zu ja tatsächlich zu uns selbst, zum Leben und zu dem, was das Leben ausmacht und wir verlieren auch ein Stück weit das Verständnis dafür, dass das Leben nach den einfachsten Prinzipien aufgebaut ist.

Wir haben diese alles umfassende Lebensenergie, ja, die teils geformt ist aber teils auch formlos ist und gerne geformt werden will. Da haben wir unser Bewusstsein, was so viel wahrnimmt, alles wahrnimmt, ja, dass uns zeigt, dass wir am Leben sind, dass wir am Leben sind und am Leben teilnehmen. Und wir haben diesen Zugang zur unendlichen Bibliothek der Kreativität über unsere Gedanken, ja. Und zwar nicht nur die Gedanken, die wir schon gedacht haben, sondern auch die neuen Gedanken, die frischen Gedanken, die Impulse, die Inspirationen, die gefühlt immer von nirgendwo herkommen und vielleicht kommen sie sogar von nirgendwo her, weil sie noch nicht gedacht worden sind, aber weil genau jetzt ihre Zeit gekommen ist.

Und das sind die einfachsten Prinzipien, nach denen das Leben aufgebaut ist, immer, zu jeder Zeit. Und wir glauben tatsächlich, wir müssen noch mehr lernen, noch mehr additive Methoden lernen, um gut genug zu sein, um mit dem Leben besser klar zu kommen und Veränderungen zu managen, um ja was auch immer. Kann sich ja jeder so seine persönliches "um zu" raussuchen.

Ich habe da auch ganz viele "um zus". Immer noch ein paar und auch schon ganz ganz viele gehabt. Und immer wieder erinnere ich mich daran, dass das Leben nach diesen einfachen Prinzipien aufgebaut worden ist und funktioniert und ich erinnere mich daran, dass ich in meinem Kern alles vermag womit das Leben mir begegnet. Ich vermag, alles zu händeln, ich vermag, auf alles zu reagieren, ich vermag, kreativ gestalterisch mich zu entfalten und mich zu entwickeln.

Und deswegen kam dieser lustige Gedanke, ja, dass wir vielleicht für das Leben ein bisschen überqualifiziert sind, weil wir viel zu kompliziert darüber denken und daraus resultierend einfach auch viel zu kompliziert handeln.

Ich hoffe, ich habe dir jetzt eine gute Inspiration geliefert, so dass du wieder mal einen Schritt zurück machen kannst und sagen kannst: Hey, Moment mal, irgendwas macht das mit mir, was die Carina da gesabbelt hat die letzten 12 einhalb Minuten.

Ich lasse das mal auf mich wirken und mal gucken was noch da ist, wenn der Staub, der aufgewirbelt worden ist ,sich gelegt hat.

Und wenn du magst, ja, lass mich gerne wissen was jetzt da ist bei dir, wo der Staub ganz aufgewirbelt ist, aber auch gerne was da ist, wenn der Staub sich gelegt hat.

Und dann können wir uns miteinander austauschen, ja? Schreib mir Kommentare! Komm beispielsweise auf LinkedIn und interagiere mit mir auf meinen Post oder schreib mir eine E-Mail an post@carinaschimmel.de. Du weißt, wie das geht, ja, und du weißt auch, ich liebe es, wenn es glitzert, gell, also wenn du magst, lass mir ein paar Sternchen da.

Und dann hören wir uns wieder in der nächsten Folge von meinem Podcast für wunderbare Gedanken.

Mein Name ist Carina Schimmel und ich sage tschüss, mach's gut, ciao ciao, bis bald,

deine Carina

Wer schreibt, spricht und inspiriert hier?​

Das bin ich, Carina!

Wenn ich nicht schreibe oder Interviews führe, begleite ich Menschen dabei, einen Weg aus ihrem Gedankenchaos und hinein in ein Energie ✺ reiches Leben zu finden.

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