Heute Morgen, als ich auf dem Spaziergang mit meinen Hunden war, hatten meine Gedanken – ich nenne es immer liebevoll meinen Affenzirkus in meinem Kopf – eine interessante Diskussion.

Nicht, dass sie das nicht häufiger haben, aber heute war es mal wieder eine dieser Diskussionen, denen ich gerne folge.

Es ging (mal wieder) darum, was ich mit meinem Business und durch mein Business tun und ausdrücken will, aber vor allem ging es um diese eine zentrale Frage, die du dir sicher auch schon einmal gestellt hast, wollen wir wetten?

Bevor ich aber auf diese Frage eingehe, will ich dir ein paar Ausschnitte aus der Diskussion meines persönlichen Affenzirkus erzählen.

Ich dachte daran, wie häufig ich von meinen Kundinnen höre, was sie NICHT sein wollen oder wie sie NICHT gesehen werden wollen. Meistens kommen wir zu diesem Gespräch, wenn wir über den letzten ihrer acht Geldarchtypen sprechen. Und ja, dachte ich so bei mir, ich habe diese Gedanken auch schon häufiger gehabt. Eigentlich ständig, wenn ich ehrlich bin.

Ich will keine Marktschreierin sein, ich will keine psychologischen Verkaufstricks anwenden (das kommt noch aus meiner Bankvergangenheit), ich will nicht, dass die Menschen denken, ich würde ihnen sagen wollen, was sie zu denken oder zu tun haben und und und.

Als ich diese Gedanken so durchgegangen bin, sind mir auch Dinge eingefallen, die ich aufgrund dieser Gedanken NICHT getan habe oder Worte, die ich NICHT gesagt habe.

Warum? Nun ja, ich bin eben ein kleiner Rebell. ;o)

Und irgendwie habe ich mich in meinem Leben bisher mehr von dem treiben lassen, was ich nicht will, anstatt von dem, was ich wirklich will. Es war schlichtweg einfacher herauszufinden, was ich nicht will.

So habe ich mir gerade in meinem eigenen Business oftmals keinen Gefallen getan. Ich habe Marketing nicht gemacht, um nicht zu sein, wie… Ich habe Launches nicht gemacht, weil ich nicht sein wollte, wie… Ich habe Angebote nicht gemacht, weil ich nicht sein wollte, wie…

Diese Liste könnte ich noch fortführen. Wie ist es bei dir? Kennst du das auch?

Ok, kommen wir wieder zurück zur Diskussion meiner Gedanken. Irgendwie führte eines zum anderen und schließlich stand diese eine Frage in meinem Kopf, die, die du dir sicher auch schon einmal gestellt hast:

Die Frage, die ich meine lautet: „Wer bin ich?“

Und kurzzeitig dachte ich, boa, das wird eine unendlich lange Diskussion werden und dann, ganz plötzlich, bekam ich eine mir dermaßen einleuchtende Antwort, die mich selbst sehr überrascht hat.

Willst du wissen, welche Antwort das war? Ja? Ok!

Die Antwort lautete: „Ich bin ein Mensch und ich habe Gedanken!“

Ich habe diese Antwort, glaube ich, schon einmal irgendwo gehört aber sie für mich selbst nicht als richtig erachtet.

Ich dachte irgendwie, dass das nicht wirklich spannend ist und da muss noch etwas Besonderes sein, denn schließlich will ich etwas Besonderes sein. Etwas Besonderes ist schließlich viel reizvoller und es gibt wesentlich mehr darin zu entdecken.

Doch heute war diese Antwort für mich unheimlich schön. Sie hat sich auf einmal so wahrhaftig angefühlt und ich wurde direkt ruhiger und hatte ein Gefühl des geerdet sein durch diese Antwort.

Ich bin ein Mensch und ich habe Gedanken.

Meine kleinen Gedankenäffchen in meinem Kopf waren ebenfalls hellauf begeistert von dieser Antwort. Jeder wusste etwas dazu zu sagen.
Ja, die Palette der Gedanken, die ich habe, ist sehr breit! Da sind:

  • lustige Gedanken, wie zum Beispiel noch vor drei Jahren oder so, als ich noch dachte, dass mein Mann mir erst einen Heiratsantrag macht, wenn ich abgenommen habe,
  • ruhige Gedanken, wie zum Beispiel, dass ich in Sicherheit bin und dass ich geliebt bin,
  • traurige Gedanken, wie zum Beispiel, dass ich meiner Freundin, die im letzten Jahr gestorben ist, noch so vieles hätte sagen wollen,
  • verrückte Gedanken, wie zum Beispiel, dass wunderbare Gedanken die Welt verändern können,
  • spirituelle Gedanken, wie zum Beispiel, dass mein Hund Willy Wonka die Reinkarnation einer meiner früheren Hündinnen Lilly ist,
  • ernste Gedanken, wie zum Beispiel, dass ich mehr verdienen muss oder ich nie genug für meine Altersvorsorge tue,
  • verwirrte Gedanken, wie zum Beispiel, dass es nicht richtig ist, wenn ich so leicht Geld verdiene, während mein Mann so viel Arbeiten muss oder weil mein Vater sich durch seine körperliche Arbeit seine Knie ruiniert hat,
  • und und und…

Ich glaube, jetzt hast du einen recht guten Eindruck davon bekommen, was in meinem Kopf so los ist und warum meine Gedankenäffchen immer so viel Spaß haben. ;o)

Jeder dieser Gedanken, ist präsent in meinem Kopf und jeder dieser Gedanken trägt seinen Teil dazu bei, meine Realität zu formen. In einem Moment bin ich zu dick, im andern zu verrückt, zu unverschämt, nicht gut genug, absolut gut genug, geliebt und so weiter und so fort.

Und weißt du, das ist vollkommen ok! Denn ich bin ein Mensch und ich habe Gedanken. Ebenso bist du ein Mensch und du hast Gedanken.

Das ist der Gedanke, der uns alle vereint.

Manche dieser Gedanken sind schöner und angenehmer als andere. Und doch sind es einfach nur Gedanken. Manchen dieser Gedanken gebe ich mehr Aufmerksamkeit als anderen. Du auch?

Einer meiner Lieblingstests dafür ist dieser:

Egal wie häufig ich höre, dass meine Kundinnen zufrieden und glücklich sind mit unserer Zusammenarbeit, treffen mich die vereinzelten Stimmen, die nicht zufrieden sind doch immer wieder mehr und bringen mich (wenn auch nur kurz) aus meiner Mitte.

Kennst du das auch von dir?

Jeder neue Gedanke aber auch jeder alte Gedanke ist im Grunde eine neue Blaupause. Gebe ich Energie in ihn in Form von Aufmerksamkeit, wird dieser Gedanke wachsen. Er wird präsenter und kann dadurch mehr Einfluss auf meine Realität und mein Erleben der Realität nehmen.

Ist es dann nicht sinnvoll, meine Gedanken mehr zu steuern und auf positive Dinge auszurichten?

Nun, bei mir hat es bislang nicht gefruchtet und ich sage dir auch warum:

Immer, wenn ich versuche etwas NICHT zu denken und stattdessen SO zu denken ist es gefühlt so, als würde ich versuchen mit der einen Hand einen großen Felsbrocken festzuhalten, während ich mit der anderen Hand versuche mein Leben in eine von mir bestimmte Richtung zu steuern. Das ist mega anstrengend, kann ich dir nur sagen!

Viel leichter ist es (und das gebe ich meinen Kundinnen auch immer gerne auf dem Weg) unbeeindruckt zu bleiben, während ich meine Gedanken einfach nur beobachte. So, wie ich es heute Morgen tun konnte.

Es sind schließlich nur Gedanken und wo die herkommen, da gibt es noch viele viele mehr.

Somit gehe ich heute mit dem Gedanken durch den Tag, dass ich ein Mensch bin und Gedanken habe. Er zaubert mir einfach ein Lächeln auf mein Gesicht.
Wie siehst du das Ganze? Welches sind deine Gedanken dazu? Schreibe sie mir gerne als Kommentar oder direkt an mich.

Ich freue mich darauf, zu erfahren, was deine Gedankenäffchen so zu sagen haben und darüber mit dir in den Austausch zu gehen.

Liebste Grüße und bis bald,

(ein Mensch mit Gedanken, der anderen Menschen hilft ihre Gedanken zu erkennen)

P.S. Der Juni ist KOST-BAR, deshalb dürfen im Juni meine Kunden die Preise bestimmen. Hast du Lust mit mir zusammen zu arbeiten und deinen Gedanken über Geld, dein Business oder dein Leben auf die Schliche zu kommen? Dann buche dir eines meiner kostenfreien Kennenlerngespräche.

P.P.S. Noch ein schöner Gedanke für dich to go: „Du bist wundervoll und du bist geliebt!“

Wer schreibt, spricht und inspiriert hier?

Grüß‘ dich, ich bin Carina!

Wenn ich nicht schreibe oder Interviews führe, begleite ich Menschen dabei, einen Weg aus ihrem Gedankenchaos zu finden und ihre wunderbaren Gedanken wieder zu entdecken?

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Darin können wir besprechen, wo du gerade stehst und wie ich dich unterstützen kann.

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