Früher: Angestellte, Vollzeitjob, Verantwortung, Leistung, Gehalt und du zahlst deine Rechnungen.

Heute: Selbständig, vielleicht mit Kind, Verantwortung, Risiko, Leistung aber die Rechnungen zahlt dein Mann, weil dir dein Geld nicht reicht. Und der Gedanke: „Ich könnte ihn noch nicht einmal verlassen“ hat bei dir schon mal angeklopft?

Dann ergeht es dir in etwa wie einer meiner Kundinnen und du solltest unbedingt weiterlesen.

Früher, als Angestellte war sie auf dem besten Weg zum AT-Vertrag (außertarifliche Bezahlung, weil Gehalt über dem Tarif liegt) hatte die Verantwortung für ein Team und Geld war etwas, über das sie sich keine Gedanken machen musste, denn sie hatte es. Sie könnte sich gönnen, was sie wollte und hat das sehr genossen.

Dann kam das erste Kind und bald noch ein zweites und alles lief gut. In den alten Job wollte sie nicht zurück, da ihr die Familie wichtig war und so richtig hatte sie der Job ohnehin nicht mehr erfüllt.

Sie sattelte um und machte sich selbstständig. Die Monate gingen ins Land, in denen die Kinder aus dem Babyalter herauswuchsen und die Situation änderte sich hin zu: kein Gehalt und kein Elterngeld mehr, dafür aber jede Menge Druck.

Heute ist sie immer noch selbständig, verdient ihren Lebensunterhalt selbst und führt eine glückliche und erfüllte Ehe.

Zwischendurch ist viel passiert aber ich mache es mal kurz:

Sie wollte bestimmt gefühlte 500 Mal alles hinschmeißen (wer nicht?!), weil es einfach nicht lief und das obwohl sie sich an Business Know-How so ziemlich alles aneignete und umsetzte, was der freie Markt ihr so zu bieten hatte.

Sie wurde zunehmend unzufriedener und das zeigte sich auch in ihrer Ehe. Die Diskussionen wurden zu Streits und das beklemmende Gefühl von Abhängigkeit machte sich in ihrer Brust und in ihrem Bauch breit.

„Ich könnte noch nicht einmal gehen, weil ich mich und meine Kinder nicht versorgen kann.“ war DER Gedanke, der sie plötzlich aufhorchen lies.

„Moment, ich will doch gar nicht gehen“, sagte sie sich innerlich „aber ich will auch nicht das Gefühl haben, es nicht zu können.“

Das Maß war so was voll und so hat sie beschlossen wieder die volle Verantwortung für sich, ihr Leben, ihr Business und ihr Geld zu übernehmen. Sie hat Listen und Übersichten angelegt und alles transparent gemacht.

Natürlich war ihr Ziel finanziell unabhängig, also sprich frei zu sein aber sie sehnte sich auch nach mehr Leichtigkeit im Umgang mit ihrem Geld. Sie wollte es mögen, sich damit gut fühlen und zwar egal, von welchem Konto es kam. Und das war schließlich der Punkt, an dem wir zusammenkamen.

Kleiner Zeitsprung:

Heute steigen ihre Umsätze aber das ist es gar nicht, was ich und auch sie für entscheidend halten. Vielmehr hat sie ihre eigenen Muster durch das Geld erkennen können.

Es wurde zunehmend klarer für sie, welches ihre tieferen Bedürfnisse waren, die hinter dem Geld lagen, die sie erfüllt haben wollte. Sie konnte erkennen, was Geld bisher für sie gewesen ist und vor allem, was es in Zukunft für sie sein sollte und wie sie sich damit fühlen wollte. Und natürlich hat sie auch ihre Geldmuster erkannt, die sie immer und immer wieder getriggert und unbewusst sabotiert haben.

Das waren auch genau die Stellen, an denen wir häufig laut gelacht haben, wenn sie sich mal wieder selbst erkannt hat.

Was ich dir aber damit sagen will ist folgendes: Geld ist nicht das große schwarze Böse. Geld ist lediglich der Spiegel, der dir zeigt, was da bei dir los ist. Und die gute Nachricht daran ist: DU kannst es ändern!

Wenn du willst, zeige ich dir wie. 

Das Tolle an der Geschichte ist auch: meine Kundin braucht mich heute nicht mehr, denn sie weiß jetzt sehr genau, wo sie hinschauen muss und was sie tun kann.

Aber jetzt zu dir: Welchen Spiegel hält dir dein Geld vor die Nase? Was löst es in dir aus? Kennst du dieses Gefühl abhängig zu sein?

Ich freue mich auf deinen Kommentar gleich hier unten oder schreibe mir gerne auf post@carinaschimmel.de

Wenn du deine Geld-Archetypen kennenlernen willst, dann findest du hier den Test.

Ich wünsche dir viel Freude und Leichtigkeit beim Entdecken!

Liebste Grüße und bis bald,

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