Ein Windhauch weht durch die großen Fenster und lässt die weißen Leinenvorhänge spielerisch in der Luft spielen. Sonnenstrahlen erhaschen einen Blick in die Räume und tauchen sie in einem magischen goldgelben Lichtschein. Obst steht auf dem Tisch und von draußen dringen Stimmen und Lachen durch die Fenster herein.

Ich sehe aus dem Fenster und lasse meinen Blick über die Landschaft schweifen. Die Natur liegt wie ein sanfter Teppich um unser Haus herum – ein Traum in Grüntönen. Keine Hektik, sondern sanfte Ruhe und Wärme werden von ihr ausgestrahlt. Freiheit soweit das Auge reicht…

Ich kann ihn fühlen

Diese Zeilen, sind ein Ausschnitt aus meinem Traum. Mein Traum von einem alten Weingut in der Toskana auf dem ich mit meiner Familie leben werde. Täglich lasse ich dieses Bild meines Traumes vor meinem inneren Auge erscheinen. Gemeinsam mit diesem Bild meines Traumes spüre ich dieses wunderbare Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit in mir – in meinem Herzen.

Das sind doch alles nur Tagträumereien

Oh ja, das war es, was ich sehr lange selbst geglaubt habe. Träume sind nur etwas für Kinder. Erwachsene wissen, was möglich ist und was nicht und bleiben in der Realität. So tief war dieser Satz in meinem Denken und somit auch in mir verankert, dass ich die Kraft, die Möglichkeiten, die mir meine Träume schenken nicht erkennen konnte.

Aber mal ehrlich: wie wäre ein Leben ohne Träume? Meine Antwort lautet: grau. Das Leben wäre grau und ohne Perspektive. Alles, was erreichen könnte, was ich erfahren könnte, würde sich in den Grenzen des Möglichen, des Machbaren abspielen. Das, was bis jetzt bekannt und als real angesehen würde, würde die Grenzen meines Lebens bilden.

Um ein Weingut in der Toskana mein Eigen nennen zu können, brauche ich sehr viel Geld und natürlich ein Weingut, das zum Verkauf steht. Ach ja und meine Familie müsste ebenfalls meinen Traum teilen und dort leben wollen. Wie möglich erscheint mein Traum, wenn ich ihn auf diese Weise betrachte? Genau, nahezu unmöglich.

Warum aber halte ich dennoch an meinem Traum fest?

Ganz einfach! Es ist genau dieses Gefühl von Leichtigkeit und Freiheit, nach dem ich mich so sehr sehne. Dieses Gefühl lässt mich all das tun, all die Entscheidungen treffen und Schritte gehen, die es braucht, um „auf Spur“ zu bleiben so zu sagen. 😉

Es wäre so leicht einfach zu sagen „Schuster bleib bei deinen Leisten“. Glaube mir, an manchen Tagen wäre es vielleicht leichter ohne diesen Traum weiter zu sehen, denn dann würde ich mir auch so einiges ersparen.

Den eigenen Träumen zu folgen bedeutet auch Risiken einzugehen

Dabei meine ich noch nicht einmal das Risiko, dass die Träume niemals wahr werden. Es ist vielmehr das Risiko meinen eigenen Glauben nicht zu verlieren und auch den Gegenwind auszuhalten, der mir dadurch manchmal entgegen weht.

Ja, es gibt Menschen, die behaupten, dass das alles Mist ist, was ich mache. Auch als „nicht human“ wurde mein Ansatz bereits bezeichnet. Ich kann dir sagen, gerade in solchen Momenten brauche ich einen sehr festen Glauben, denn dieser Gegenwind tut auch weh. Öffentlich zu zeigen und zu schreiben, was meine größten Träume sind macht mich verletzbar. Und glaube mir, ich habe keine unsichtbare Grenze oder Rüstung, an der der Gegenwind einfach abprallt.

Aber ich entscheide, was ich als wahr für mich selbst ansehe. Es ist ganz allein meine Entscheidung, ob ich dem Gegenwind nachgeben will oder nicht. Und genauso kannst auch du für dich entscheiden, was du für wahr hältst und was nicht. Gibst du dem Gegenwind nach oder verfolgst du weiter deine Träume und Wünsche?

Aber es gibt noch ein zweites Risiko, welches ich – und auch du – eingehe, wenn ich meinen Träumen folge. Unsere Träume erscheinen uns zu Anfang als sehr weit weg. Vielleicht sogar als unerreichbar. Aber das stimmt nicht.

Woher ich das weiß? Lass mich dir eine Geschichte erzählen:

Es ist mein Traum irgendwann einmal auf einem alten Weingut in der Toskana zu leben umgeben von Natur, von Weinreben und Bäumen. Ja, dort lebe ich noch nicht aber ich kann es bereits heute fühlen, wie es sein wird.

Aber bereits heute ist ein Teil meines Traumes Wirklichkeit. Ich lebe in einem großen Haus am Rande des Spessarts. Wenn ich aus dem Fenster schaue sehe ich Bäume und Natur und höre die Vögel ihr Orchester singen. Es weht häufig ein sanfter Wind, der die weißen Vorhänge in meinem Schlafzimmer in der Luft tanzen lässt.

Das Haus ist zwar kein altes Weingut aber es ist gebaut auf einem alten Weinberg. Noch im Mittelalter war diese Gegend hier ein Weinanbaugebiet. Heute erinnert nur noch der Straßenname (Am Wingert) an diese Zeit. Und ich habe sogar einen Weinstock hinter dem Haus. Gut, die Trauben, die daran wachsen sind sehr sauer aber immerhin. 😉

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Laufe ich hinter unserem Haus ca. 150 Meter nach oben stehe ich mitten in der Natur, wo weit und breit erst einmal kein Haus steht. Und obwohl um mich herum auch noch andere Häuser stehen, ist unser Haus doch nahezu nicht einsehbar.

Wie weit weg ist dein Traum denn wirklich?

Es ist eine Frage der Perspektive! Ja, ich wohne NOCH nicht in der Toskana und dennoch sind bereits heute so viele Punkte meines Traumes schon Wirklichkeit geworden. Es geht einfach darum, was ich sehen will. Und darum frage ich nun dich:

Willst du dein Augenmerk auf die Punkte legen, die noch nicht eingetreten sind oder die du dir noch nicht leisten kannst? Oder legst du deine Aufmerksamkeit auf das, was bereits heute da und präsent ist in deinem Leben?

Es ist deine Entscheidung und nur du kannst sie für dich treffen!

Wenn es dir noch nicht ganz so leicht fällt sie zu treffen, dann mache dir doch einmal eine Liste. Eine Liste mit all den Ereignissen und Dingen, von denen du einmal geträumt hast und die tatsächlich eingetreten sind. Oder auch Teile davon.

Aber vor allen Dingen lade ich dich dazu ein dir deinen Traum bewusst zu machen! Entdecke deinen Traum vom selbständigen Leben und Arbeiten. Träume ihn ohne Begrenzungen in seiner gesamten Fülle und gib ihm dem Raum, den er braucht. Spüre die Gefühle, die er in dir wach ruft und präge sie dir gut ein. Wie fühlen sie sich an? Wo kannst du sie fühlen?

Unsere Träume tragen einen ganz besonderen Zauber in sich! Sie wollen gelebt werden und der erste Schritt dahin ist es, sie in Worte zu fassen.

Darum hinterlasse mir gerne gleich hier in den Kommentaren, welches dein Traum vom selbständigen Leben und Arbeiten ist und mache einen Schritt auf dem Weg deinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen.

Ich freue mich auf dich! <3

Liebste Grüße und bis bald,
Carina Unterschrift

P.S. Von Herzen geht ein großes Dankeschön an Irka Schmuck.