Genau das war es, was ich letzte Woche dachte. Ob ich das denken darf? Pff, mir doch egal, dachte ich mir nur. Aber ich fange am besten mal von vorne an.

In der letzten Woche konnte ich mich so gut wie überhaupt nicht mit den Dingen beschäftigen, auf die ich wirklich Lust hatte. Ich habe mich auf etwas vorbereitet, was nicht im Bereich meiner Herzenswünsche liegt. Es hatte nichts mit Qigong zu tun und auch nichts mit Coaching. Und ich war sauer. Ich war richtig richtig sauer.

Nichts läuft so, wie ich mir das vorgestellt habe

Und das, obwohl ich so viel dafür getan habe, dass es läuft. Ich habe diese vielen Aus- und Weiterbildungen gemacht, habe all diese Zertifikate gesammelt. Ich habe mich selbständig gemacht, habe voll blindem Vertrauen in dieses unternehmerische Risiko begeben. Ich habe in den letzten fünf Monaten so viel über das Erstellen von Websites, das Schreiben eines Blogs, das Marketing über die sozialen Medien, das Erstellen von Videos und und und gelernt, dass es doch einfach auch mal Früchte tragen müsste.

Aber das war alles nur ein typischer Fall von „Denkst du“

Was kommt stattdessen? Oder besser gesagt, was kommt nicht:

  • Meine Ausbildungsseminare, die ich über eine Heilpraktiker-Schule anbiete kommen nicht zustande. Statt Teilnehmeranmeldungen kommen E-Mails in denen steht: „Mit Bedauern teilen wir Ihnen mitteilen, dass…“.
  • Ich habe ein super Angebot für eine Frauen-Coachinggruppe erstellt, von dem ich so überzeugt war, weil ich daran glaube, dass wir durch den gemeinsamen Austausch und die Erfahrung mehr erreichen können. Aber auch für diese Angebot bekam nicht genügend Anmeldungen zusammen.

Und dann kommt immer wieder dieser dämliche Satz

„Das wird schon alles seinen Sinn haben, das Universum hat sich sicher etwas dabei gedacht.“ Ich habe diesen Satz selbst schon so oft zu jemandem gesagt. Und ich sage ihn auch gerne zu mir selbst. Aber letzte Woche war es einfach einmal zu viel.

Wenn das Universum will, dass es mir so geht und dass ich mich so fühle, dann kann es mich mal

Ja, genau so ist es. Will das Universum wirklich, dass ständig diese Absagen eintrudeln und ich mich so klein und ungenügend fühle? Oder dass ich in Angst lebe, weil ich nicht weiß wie lange ich mit so wenig Einkommen noch weitermachen kann? Dass ich nicht weiß wie ich jemals unabhängig und selbständig mein Leben bestreiten soll, wenn keines meiner Angebote gekauft wird? Dass ich weiterhin Arbeiten annehmen muss, die ich eigentlich gar nicht tun will?

Wenn das Universum wirklich will, dass mir all das wiederfährt, dann kann es mir ehrlich gesagt gestohlen bleiben

Und es interessiert mich auch nicht mehr im Geringsten, was es mir damit sagen will, denn ich höre ihm einfach nicht mehr zu. Ich will nichts mehr von diesem Universum wissen.

Ja, genau so war das in der letzten Woche. So ging es mir und ich schwöre dir, hätte ich die Gelegenheit bekommen, dem Universum gegen das Schienbein zu treten, ich hätte es getan.

Und dann wurde es endlich Samstag und ich konnte mich – super aufgeregt und nervös – endlich wieder mit meinem geliebten Qigong beschäftigen. Ich habe einen Tages-Workshop veranstaltet in Kooperation mit der Beratungsstelle für Epilepsie in Würzburg. Es war wundervoll und ich habe diesen ganzen Tag mit diesen tollen Menschen so sehr genossen.

Und da war es plötzlich wieder, dieses wunderschöne Gefühl, wenn ich mich mit dem beschäftige, was ich von Herzen gerne tue.

Heute Vormittag (am 28.09.2015 für alle, die diesen Artikel erst viel später lesen) hatte ich ein ganz wundervolles Telefonat. Die liebe Britt Cornelissen und ich hatten uns verabredet, da wir uns auf Facebook bereits des Öfteren mal „über den Weg gelaufen“ sind. Britt ist Theta Heilerin in Augsburg und genau wie ich liebt sie das, was sie tut.

Während dieses Telefonats sind so einige Dinge mit mir passiert, die ich in Worten überhaupt nicht beschreiben kann. Britt war so offen zu mir und ich habe ihr meine größte Sorge mitgeteilt, nämlich, dass ich geradewegs auf meinen eigenen Ruin hinsteuere.

Und sie bemerkte ganz richtig, dass ich ein ziemlich gutes Bild vor meinem inneren Auge habe, wie mein Ruin aussehen könnte. Wo sie Recht hat, hat sie Recht, das hatte ich tatsächlich. Und dann sagte sie zu mir: „Stelle dir eine gelbe Ente vor, die von unten links nach oben rechts durch dieses Bild läuft. Und dann stelle dir vor, welche Farbe die Unterhose dieser Ente hat.“

Ich bin in schallendes Gelächter ausgebrochen

Klar, dass ich mein inneres Bild meines eigenen Ruins nicht mehr aufrechterhalten konnte. Es ging einfach nicht mehr. Jedes Mal sah ich jetzt diese kleine gelbe Ente mit ihrer pinken Unterhose durch das Bild wandern und ich musste gleich wieder lachen.

Was für ein Geschenk hatte ich da bekommen! Genau das war es ein Geschenk und ich durfte es einfach annehmen ohne dafür eine Gegenleistung zu erbringen.

Und plötzlich hatte alles wieder einen Sinn und das Universum hatte sich eben doch etwas dabei gedacht

Ich bin so reich beschenkt, es gibt so viel in meinem Leben was wunderschön und einzigartig ist und was mich einfach nur glücklich macht. Und dieses Gefühl begleitet mich nun schon den ganzen Tag. Ständig durchfährt mich eine kribbelnde Gefühlswelle, die ich in meinem ganzen Körper spüren kann.

Dieses Gefühl löst in mir eine so große Dankbarkeit aus, dass ich sie kaum in Worte fassen kann. Die letzten Stunden habe ich damit verbracht, Dinge zu tun, die ich liebe und an all das zu denken, wofür ich unendlich dankbar bin. Die Energie, die sich dadurch in mir entwickelt ist einfach unbeschreiblich. Nach meinem Empfinden ist das Qigong (Qi = Lebensenergie, Gong = Vermögen, Arbeit) in Reinform. Es ist meine Lebensenergie, die damit wieder zu Fließen vermag.

Meine Dankbarkeit hat endlich wieder Ruhe in meinen Kopf gebracht und mir ein Lächeln in meinen Bauch gezaubert

Diese Erlebnisse heute haben mich auf die Idee gebracht meine eigene Dankbarkeitsliste zu erstellen. Und damit du dich auch selbst davon überzeugen kannst, werde ich sie gleich hier unter diesem Blogartikel veröffentlichen. Die ganze Welt soll sehen und lesen können, was für ein reicher Mensch ich bin. Denn Reichtum hat rein gar nichts mit Geld zu tun, kein bisschen.

Und wenn du möchtest, dann erstelle diese Liste auch für dich. Mache dir bewusst, was für tolle Menschen, Begegnungen und Dinge in deinem Leben bereits existieren. Wenn du magst teile einige davon hier unten in den Kommentaren und lass alle an deinem Reichtum teilhaben.

Wenn ich etwas für dich tun kann, dann melde dich gerne bei mir. Schreib mir eine kurze E-Mail unter kontakt@carinaseewald.de.

Ich freue mich darauf von dir zu hören!

Herzliche Grüße und bis bald,

Carina Seewald

P.S. Vergiss nicht, dir heute noch etwas Gutes zu tun.

Meine Dankbarkeitsliste:

Ich danke meinen Eltern Lilo und Ernst Seewald. Nicht einfach nur deswegen, weil ihr meine Eltern seid. Ich danke euch dafür, dass ihr immer nur einen Anruf entfernt seid, dass ihr mich mit allem und bei allem unterstützt. Egal was es ist, egal welches Problem ich habe, ihr seid für mich da und helft mir. Ihr habt mir immer die Freiheit gegeben, die zu sein, die ich sein will, auch wenn es manchmal nicht leicht für euch war.

Ich danke dem Mann, den ich über alles liebe. Jürgen Schimmel du bist vor nun mehr vier Jahren in mein Leben getreten und hast mich verzaubert. Du liebst mich so wie ich bin und du liebst mich für das, was ich bin. Du bist mit mir jetzt schon durch dick und dünn gegangen und hast mir immer wieder Mut zugesprochen und mich bei jedem meiner Schritte begleitet und unterstützt.

Ich danke Grisu, Phoebe und Pebbles. Meine Seelentiere, ihr seid meine Fellkinder und ich liebe euch über alles. Ihr seid bei mir, gebt mir Nähe, bringt mich zum Lachen und sorgt dafür, dass ich niemals alleine bin.

Ich danke Kirstin Kress dafür, dass sie mich schon so viele Jahre begleitet. Du hast nie irgendetwas von dem verurteilt, was ich gemacht habe. Du warst immer für mich da, egal mit welchem Problem oder Wehwehchen ich angekommen bin. Du warst mir die Schwester, die ich so nie hatte und hältst mich nicht für verrückt, wenn ich dir mal wieder meine komischen Gedanken erzähle.

Ich danke Jürgen’s Papa und seiner Schwester mit ihrer ganzen Familie. Ihr habt mich völlig selbstverständlich in eure Familie aufgenommen und mich zu Tante erhoben. Ihr freut euch mit mir und habt mich nie für meine Ideen und meinen neuen Weg verurteilt.

Ich danke Jacqueline Kuhn. Wir kennen uns erst ein paar Monate und doch weiß ich dass du nur einen Telefonanruf, eine Whatsapp oder eine Straße entfernt bist. Du bringst mich mit deiner Energie, deiner Kreativität und deinen Fragen immer wieder auf neue Ideen und Gedanken.

Ich danke Bettina Blasig. Auch wenn wir uns noch nicht so lange kennen, bin ich so glücklich darüber, dass du in mein Leben gekommen bist. Du bist ein so offener Mensch und hast mich ganz unvoreingenommen in dein Leben gelassen. Ich schätze unserer Gespräche sehr und freue mich schon auf das nächste.

Ich danke Hanni Herold. Du bist mir so eine gute Freundin Hannilein und ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr ich dich vermisse. Du warst für mich da, als es mir schlecht ging und hast auch die tollen Stunden mit mir geteilt. Wir haben viel gelacht und geweint und dich in meiner „Nähe“ zu wissen, fühlt sich einfach nur schön an.

Ich danke Joena Jess. Wir haben uns nach den Sommerferien in der Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie in den Armen gelegen, haben uns gefreut uns wiederzusehen, obwohl wir uns noch kaum kannten. Du bist mir eine so gute Freundin mit deinem Strahlen und deinem sonnigen Wesen, dass ich mich glücklich schätze, dich in meinem Leben zu haben.

Ich danke Maria Heither. Du hast mir diese wundervolle Methode des Zhineng Qigong geschenkt und mir so viel beigebracht. Du bist meine Mentorin und bist mir eine Freundin geworden. Du hast mir so viel mitgegeben, von dem ich oft erst viel später gemerkt habe, wofür es denn überhaupt gut war.

Ich danke Christina Emmer. Christina habe ich per Facebook und durch eines ihrer Coachings persönlich kennenlernen dürfen. Du bist für mich so sehr präsent und deine Schöpferkraft und Energie zieht mich immer wieder mit.

Ich danke der lieben Claudia Heipertz. Du hast mich schon „entdeckt“ als ich mich noch nicht getraut habe mich selbst mit dem zu zeigen, was ich zu geben habe. Du glaubst an mich und an meine Fähigkeiten und Talente. Mit dir eine Welle zu teilen, gemeinsame Ideen zu erschaffen und alte Muster gehen zu lassen ist so wunderschön erfrischen und macht auch noch so viel Spaß.

Ich danke Katja Schmalzl, Friedericke Löwe und Astrid von Weittenhiller. Ihr drei gebt mir so viel Energie wenn wir uns alle zwei Wochen online austauschen und unsere nächsten Schritte planen. Ihr seid kritisch mit mir und meinen Ideen und unterstützt mich dabei weiter zu denken und so tolle Ergebnisse hervorzubringen.

Ich danke der lieben Britt Cornelissen. Wir kennen uns nicht persönlich aber du hast mir so viel gegeben, ohne etwas dafür als Gegenleistung zu bekommen. Deine Selbstlosigkeit hat mich einfach so berührt und Blockaden gelöst.

Ich danke Stefanie Utsch-Jacobi, Sibylle Rösner und Kirstin Schena. Gemeinsam sind wir auf eine Berghütte ins Zillertal gefahren und haben eineinhalb sehr intensive Tage miteinander verbracht. Wir haben Tränen und Lachen geteilt und uns gegenseitig in unserer Entwicklung unterstützt und tuen das auch noch darüber hinaus.

Ich danke Sonja Szielinski. Mit deinem Buch „The Goddess Attitude“ hast du mir gezeigt, dass auch ich eine Göttin bin und alles Gute dieser Welt verdient habe. Du bist mit deiner unendlichen Liebe immer in meinem Feld und dafür danke ich dir.

Ich danke all meinen Teilnehmern, die mir bereits ihr Vertrauen geschenkt haben. Ohne es zu wissen seid ihr alle meine Lehrer und unterstützt mich in meiner Entwicklung.

Ich danke Karin Wess, Sabine Piarry, Katharina Lewald, Gordon Schönwälder und Sandra Holze. Ihr habt mich mit eurer Expertise so gut unterstützt. Durch euch hatte ich die Möglichkeit viel neues auf angenehme Art zu lernen und hatte sehr viel Spaß dabei.

To be continued….

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